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Laminate – einfach zu verlegender Bodenbelag in großer Design-Vielfalt

Laminate Nicht ohne Grund gehört Laminat zu den Bestsellern unter den Bodenbelägen: Im Normalfall lässt es sich, selbst von Laien, einfach verlegen und darüber hinaus steht es in vielen unterschiedlichen Designs zur Verfügung. Laminatboden gibt es diversen Varianten, von denen jede ihre ganz eigenen spezifischen Eigenschaften aufweist. So können Sie zum Beispiel zwischen Laminat mit Wärmedämmung und Laminat mit Trittschaltdämmung oder Laminat mit Fuge und Laminat mit Fase und vielen anderen Ausführungen auswählen. Verlegbar ist es in fast jedem Raum der Wohnung oder des Hauses. Im Folgenden erfahren Sie, wie sich die einzelnen Laminat-Typen voneinander unterscheiden und worauf Sie achten sollten, wenn Sie Laminat kaufen möchten.

Laminat Test 2020

Was ist Laminat und wo kann es zum Einsatz kommen?

Laminate Der Begriff Laminat stellt die Kurzform der Bezeichnung Laminatboden dar. Definitionstechnisch handelt es sich bei ihm um einen Bodenbelag, der sich aus mehreren miteinander durch Pressung verbundenen Schichten zusammensetzt. Im Allgemeinen sind das, in der Reihenfolge von oben nach unten, folgende:

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  • die Deckschicht (Overlay/Nutzschicht) (Oberfläche des Paneels)
  • die Dekorschicht (in Normalfall bedrucktes Papier)
  • die Trägerschicht (Spanplatte/MDF-Platte/HDF-Platte) (macht den größten Anteil eines Laminat-Paneels aus)
  • der Gegenzug (Rückseite des Paneels) (imprägnierte Schicht aus Kunststoff oder Papier)

In der Regel ist die Laminat-Oberfläche robust und kratzfest. Eine Trägerschicht aus HDF weist zudem, dank ihrer hohen Dichte, die höchste Stabilität auf.

Grundsätzlich können Sie Laminatboden in fast jedem Raum verlegen. Je nach Ausführung eignet es sich sogar für die Wand. Einzig in Feuchträumen, wie zum Beispiel in der Küche oder im Badezimmer, ist Vorsicht geboten, denn hier herrscht bekanntermaßen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Für diese Einsatzgebiete ist zu feuchtigkeitsbeständigen Laminat-Paneelen zu raten, die über eine spezielle Beschichtung verfügen.

Gut zu wissen: Auch das Laminat für Fußbodenheizung ist mit Bedacht auszuwählen. Hier ist insbesondere darauf zu achten, dass die isolierenden Eigenschaften des Laminats nicht der Wärmeabgabe durch die Fußbodenheizung an den Raum im Wege stehen. Orientieren Sie sich an dieser Stelle stets an den Angaben der Hersteller. Eine Aussage diesbezüglich trifft der sogenannte Wärmedurchlasswiderstands. Empfehlenswert ist zudem eine Ausführung ohne Trittschalldämmung, denn diese würde noch mehr Isolierung nach sich ziehen.

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Laminatboden-Typen?

Der Markt hält unzählige Laminat-Angebote bereit. Da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Mit der Hilfe der folgenden Tabelle können Sie sich ein Gesamtbild über die unterschiedlich erhältlichen Laminat-Typen sowie deren Eigenschaften machen:

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Kriterium Beschreibung
Maße/Stärke Von ihrer Form her ähneln Laminat-Paneele prinzipiell klassischen Bodendielen. Hinsichtlich ihrer Länge und Breite gibt es jedoch grundsätzlich Unterschiede. Für gewöhnlich liegt die Länge zwischen circa 120 und 200 Zentimetern und die Breite zwischen circa 12 und 35 Zentimetern. Auch die Stärke – also die Dicke – differiert von Produkt zu Produkt und beträgt zumeist um die 5 bis 10 Zentimeter.
Verlege-Technik Beim Laminat verlegen unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Techniken: der Verlegung mittels Klick-Technik, die hauptsächlich durchgeführt wird, oder der Verleimung des Laminats. Erstere Variante ist für gewöhnlich mit einem deutlich geringeren Arbeitsaufwand verbunden, denn die Paneele sind so gestaltet, dass sie sich ganz einfach mittels Einrastfunktion miteinander verbinden lassen. Klick-Laminat lässt sich also problemlos auch von Laien verlegen und bietet sich besonders gut für einen Raum an, der groß ist. Ebenso simpel ist das Herausnehmen des Laminats.

Beim Verleimen wird das Laminat hingegen am Fußboden festgeklebt, was sowohl beim Verlegen als auch beim Entfernen der Paneele deutlich mehr zeitlichen und arbeitstechnischen Aufwand bedeutet.

Material Wie bereits festgestellt, besteht eine Laminat-Diele aus unterschiedlichen Materialschichten. 90 Prozent davon beansprucht die Trägerschicht für sich. Für günstigere Produkte kommen für diese häufig Spanplatten zum Einsatz. Hochwertigere Ausführungen greifen hingegen auf eine Trägerschicht aus HDF oder MDF zurück, wobei erstgenanntes Material die höchste Festigkeit beziehungsweise Stabilität aufweist.
Fugen In dieser Kategorie gibt es einen Unterschied zwischen „mit und ohne Fuge“ (beziehungsweise offener Stoßfuge). Hinsichtlich der Fuge ist insbesondere die sogenannte V-Fuge populär. Sie verleiht dem Laminatboden eine optische Tiefe. Damit diese vollends zur Geltung kommt, ist jedoch einiger Mehraufwand und viel Konzentration bei der Verlegung von Nöten.
Fase Als Fase wird die angeschrägte Kante eines Laminat-Paneels bezeichnet. In erster Linie hat sie die Aufgabe, die Laminat-Kante vor Absplitterungen zu schützen.
Klassifizierung/ Nutzungsklasse Unter Klassifizierung beziehungsweise der Nutzungsklasse versteht man den Wert, der eine Aussage darüber trifft, welchen Belastungen der Laminatboden standhält. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Nutzungsklasse bestimmt, in welchen Räumen der Boden am besten verlegt wird. Für stark frequentierte Räume, zum Beispiel in einem Büro, sind Laminatböden der Klasse 31 bis 33 empfehlenswert. In Privaträumen genügt hingegen ein Boden der Klasse 21 bis 23.
Optik Hinsichtlich der Optik bleibt bei Laminatboden kaum ein Wunsch offen. Diesem Fakt verdankt er auch seine wunderbare Abstimmungsfähigkeit auf die verschiedensten Einrichtungsstile und Geschmäcker. Hier sind einige Beispiele, die den designtechnischen Abwechslungsreichtum von Laminat verdeutlichen:

  • Laminat Buche (Holzoptik)
  • Laminat Grau (hell oder dunkel)
  • Laminat mit Motiv
  • Laminat Bunt (für Kinderzimmer)
  • Laminat modern
  • Laminat Landhausstil
  • Laminat Fliesenoptik (für Küche oder Badezimmer)
  • Laminat mit Struktur (für Treppen)

Übrigens: Abgesehen davon, dass Laminat den Raum, in dem es verlegt wurde, optisch aufwertet, hat es noch weitere Funktionen, die sich im alltäglichen Leben als praktisch erweisen. In diesen Bereich fällt vor allem die Trittschalldämmung.

Laminat verlegen – ist das schwierig?

Ob Laminat für Wohnzimmer oder für einen anderen Raum: Wenn man noch nie einen Laminatboden verlegt hat, stellt man sich zwangsläufig die Frage, wie das Ganze vonstattengeht und welche Schwierigkeiten auftreten können. Grundsätzlich gestaltet sich die Verlegung von Laminat als nicht sehr kompliziert – es sei denn, man entscheidet sich für Laminat ohne Klick. Wenn Sie die folgenden Fragen für sich beantworten, sollte die Installation des Laminatbodens kein Problem für Sie darstellen:

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  • Welchen Raum möchten Sie mit Laminat auslegen? (Beachten Sie hierzu unbedingt die besondere Vorsicht bei Feuchträumen!)
  • Besitzen Sie eine Fußbodenheizung? (Hier sollten Sie nicht zu stark isolierendem Laminat greifen.)
  • Wie stark wird der Boden genutzt? (Achten Sie hier auf die Nutzungsklasse des Laminatbodens.)
  • Benötigen Sie einen Trittschall? (In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage „mit oder ohne Unterlage verlegen?“.)
  • Ist eine Dampfbremse erforderlich? (Dieser Aspekt ist zu überdenken, wenn Sie das Laminat auf mineralischen Untergrund verlegen, von dem eine gewisse Feuchtigkeit ausgeht. Laminat ohne Dampfbremse kann im schlechtesten Fall aufquellen.)

Welche Kriterien sind beim Laminat-Kauf zu berücksichtigen?

Aufgrund dessen, dass Sie heute an vielen Stellen Laminat günstig kaufen können – zum Beispiel in Form von Restposten – ist es bei der Anzahl der vielen Angebote manchmal gar nicht so einfach, sich zurechtzufinden. Es ist daher sinnvoll, sich einige wichtigen Kriterien ins Gedächtnis zu rufen, bevor Sie Laminat kaufen. Sind diese gedanklich abgehakt, steigert das die Chance, das beste Laminat für Wohnzimmer und Co. zu finden. Die Aspekte betreffen in erster Linie folgende Punkte:

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  • Raumeignung
  • Abmessungen (klein, groß, Stärke und so weiter)
  • Belastungs-Klassifizierung
  • Material
  • Optik (Laminat Buche, Laminat Grau, Laminat modern, Laminat Fliesenoptik, hell, dunkel und so weiter)
  • Verlegesystem
  • mit oder ohne Fase
  • mit oder ohne Dehnungsfuge
  • mit oder ohne Übergangsprofil

Wer sind die führenden Laminat-Hersteller und wo kann man deren Produkte kaufen?

Laminat-Angebote beziehungsweise Laminat günstig kaufen, zum Beispiel in einem Laminat Sale, bedeutet nicht immer automatisch, dass Sie gute Qualität erwerben. Abgesehen von der Optik sollte ein guter Laminatboden auch strapazierfähig, stabil und langlebig sein. Eine zuverlässige Entscheidung treffen Sie, wenn Sie für Laminat folgender Hersteller wählen:

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  • Krono
  • Egger
  • Classen
  • Stilista
  • Castello
  • Parador

Diese und Produkte anderer Laminat-Profis bekommen Sie in aller Regel in jedem gut sortierten Bau- und/oder Einrichtungsmarkt, wie etwa bei:

  • Hornbach
  • Obi
  • Bauhaus
  • Toom
  • Ikea
  • Poco
  • Roller

Sie bevorzugen es, vom heimischen Sofa aus, auf die Suche nach passendem Laminatboden zu gehen? Dann erweist sich das Bestellen in einem Online Shop als deutlich bequemer als der Besuch im Geschäft vor Ort. Hier haben Sie die Möglichkeit, Preise zu vergleichen und können sich in den allermeisten Fällen auf eine schnelle Lieferung freuen. Anlaufstelle für diese Kauf-Alternative sind zum Beispiel der Versandhandel Otto, die Bieter-Plattform eBay oder die eigenen Internet-Shops der Hersteller.

Tipp: Wenn Sie nur kleine Räume mit Laminat auslegen möchten und aus diesem Grund nicht viele Quadratmeter benötigen, lohnt sich ein Blick auf Restposten. Vergessen Sie nie, einen Preisvergleich durchzuführen, und stellen Sie außerdem sicher, dass ein rascher Versand gewährleistet werden kann.

Die Vor- und Nachteile von Laminatboden auf einem Blick

  • in unzähligen verschiedenen Designs erhältlich
  • lässt sich wunderbar auf den Einrichtungsstil und den Geschmack abstimmen
  • Klick-Laminat kann auch von Laien problemlos auf eigene Faust verlegt werden
  • trittschallisolierend (bei eingearbeiteter Trittschalldämpfung)
  • robust, kratzfest und strapazierfähig
  • in hoher Nutzungsklasse auch für gewerbliche Räume geeignet
  • pflegeleicht
  • allergikerfreundlich
  • preiswerter als andere Holzböden (zum Beispiel Parkett)
  • nicht passend ausgewähltes Laminat für Feuchträume kann durch die Feuchtigkeit aufquellen
  • man kann Laminat nicht abschleifen, sondern muss es vollständig ersetzen
  • Wärme von Fußbodenheizung kann sich unter Umständen nicht optimal verteilen

Fazit

Wer sich für Laminat in seinen Wohn- oder Geschäftsräumen entscheidet, macht in puncto optische Aufwertung und Strapazierfähigkeit des Bodens nichts falsch. Der populäre Bodenbelag steht in den unterschiedlichsten Designs zur Verfügung und ist, in Form von praktischem Klick-Laminat, sehr leicht zu verlegen. Insbesondere Allergiker profitieren von der pflegeleichten Oberfläche, in welcher sich keine Staubmilben oder Bakterien festsetzen können. Dank spezieller Ausführungen lässt sich Laminat zudem wunderbar in so gut wie jedem Raum auslegen.

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