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Parkette – aus Massivholz eine Investition fürs Leben

ParketteOb Stadtwohnung oder Landhäuschen, drinnen muss es wohnlich und praktisch sein. Der Grundstein dafür beginnt beim Fußboden. Für Wohnzimmer und für Schlafzimmer entscheiden sich viele Eigenheimbesitzer aus gutem Grund für Parkett. Auch an eher ungewöhnlichen Orten wie für Treppenstufen und für die Wand wird Parkett mit Struktur verwendet. Ob für Boden, Treppe oder Wand, ein Parkett Test bietet wertvolle Ideen und Ratschläge, wie man sich sein Eigenheim schöner gestalten kann.

Parkett Test 2020

Parkett – darum ist es so beliebt

ParketteHolzböden haben eine lange Tradition. Bereits in der Vergangenheit schritten adelige und kirchliche Würdeträger über knarrende Holzdielen und für alte Gebäude ohne Estrich ist der knarrende Parkettboden ein charakteristisches Merkmal. Um Nachbarn nicht zu stören, wird in auf Parkett mit Trittschalldämmung zurückgegriffen.

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Beliebt ist das Parkett auch aus anderen Gründen. Dazu zählt zum Beispiel der warme Farbton. Parkett ist nicht so hart und kalt wie ein Fliesenboden, aber ebenso einfach zu reinigen, was bei Teppichen unvergleichbar schwerer ist. Und gegenüber PVC-Böden überzeugt Massivholz-Parkett mit einer langen Lebensdauer.

Die Lebensdauer

Was die Lebensdauer betrifft, kommt es auf die Art des Parketts an. Hier gibt es verschiedene Abstufungen, wie ein Parkett Test verrät. Die längste Lebensdauer hat Massivholz-Parkett. Von der Art des Parketts hängt es auch ab, ob das Parkett auf den Boden geklebt oder schwimmend verlegt wird.

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Ländlich, klassisch und modern – Massivholzparkett spielt alle Stücke

Auch bei den Stilen gibt es Wahlmöglichkeiten. Für den ländlichen Bereich eignet sich zum Beispiel Parkett Landhausdiele. Für Altbauwohnungen in der Stadt wird gerne zum Massivholzparkett gegriffen, welches im klassischen Fischgrat-Muster oder in Form von Quadraten verlegt wird. Auch in Wohnungen mit modernem Baustil wird oft Massivholz-Parkett mit klassisch-zeitlosem Muster verlegt.

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Parkett mit Fußbodenheizung kombinieren – auch das geht

Hat man sich für einen Parkettboden entschieden, geht es an die Suche nach dem passenden Parkett. Ein wichtiger Punkt, der sich bei der Suche stellt, ist das Heizsystem. Wird die Heizwärme über Radiatoren abgegeben, können grundsätzlich alle Arten von Parkettböden verwendet werden.

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Verfügt ein Raum aber über eine Fußbodenheizung, kommt nur Parkett mit Fußbodenheizung Eignung in Betracht. Damit sind einerseits verschiedene Holzarten gemeint, aus denen das Parkett hergestellt ist und andererseits die Art der Verlegung, also schwimmend oder mit dem Unterboden verklebt.

Bei der Suche nach Parkett mit Fußbodenheizung Eignung kommen nicht alle Hölzer in Frage. Ein Parkettboden aus Buche und Ahorn ist hierfür weniger geeignet, da diese Hölzer ein ungünstiges Schwind- und Quellverhalten haben. Besser geeignet sind zum Beispiel Parkett Eiche und Nussbaum.

Auch wie das Parkett verlegt wird, ist bei einer Fußbodenheizung wichtig. Beim schwimmend verlegten Parkett bildet sich zwischen Parkett und Fußboden eine Luftschicht, die thermisch isoliert und die Übertragung der Heizwärme blockiert. Wird das Parkett verklebt, wird eine saubere Übertragung der Heizwärme gewährleistet. Parkett, das ohne kleben auf dem Boden schwimmend verlegt wird, ist daher für Wohnräume mit Fußbodenheizung ungeeignet.

Parkett zum Kleben oder Parkett schwimmend verlegen?

Je weniger Bedingungen bei der Suche nach einem Parkett berücksichtig werden müssen, umso größer sind die Parkett Angebote. Mit etwas Glück findet man in einem Online Shop einen Restposten Wohnzimmer Parkett zum kleinen Preis.

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Vor dem Bestellen ist man jedoch gezwungen, sich mit den verschiedenen Arten von Parkett zu beschäftigen, vor allem wie es verlegt wird. Wie bereits beim Parkett für Fußbodenheizung angedeutet wurde, unterscheiden sich die beiden Verlegearten deutlich voneinander.

  • Parkett schwimmend verlegen: Das Parket wird nicht mit dem Untergrund verklebt, stattdessen werden die Parkett-Dielen miteinander verbunden. Für die Verbindung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel werden beim Parkett Landhausdiele Nut und Feder miteinander verleimt.
  • Schneller und sauber geht es mit Parkett mit Klick-Mechanismus. Dabei wird vollständig auf Klebemittel verzichtet. Jede Parkett-Diele ist mit einer speziellen Nut und Feder ausgestattet, welche zusammengesteckt werden und einrasten und den Kleber überflüssig machen. Diese Methode spart Zeit und ist leicht zu erlernen.
  • Klebe-Parkett: Bei dieser Variante wird in der Regel immer Vollholz-Parkett verwendet. Das heißt, die Holzstücke bestehen aus einem zugeschnittenen Stück Holz, dem Stab. Das Holz muss mindestens 25 mm Stärke haben, damit es als Parkett bezeichnet werden darf. Für eine bessere Stabilität und um ein Verziehen des Bodens zu vermeiden, werden in die Holzstäbe Nut und Feder gefräst, mit denen sie dann miteinander verbunden werden. Die klebende Verbindung erfolgt ausschließlich zwischen Parkettboden und Untergrund, wofür wird ein spezieller Parkettklebstoff verwendet wird. Verklebtes Parkett ist vollflächig mit dem Unterboden verbunden. Die zusätzliche Verbindung durch Nut und Feder der einzelnen Stäbe verleiht dem Parkett eine hohe Festigkeit.

Tipp: Ein weiterer Vorteil von verklebtem Massivholz-Parkett liegt darin, dass sich der Parkettboden nachträglich ausbessern lässt. Ein weiterer Vorteil sind die hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer.

Der Nachteil liegt in der Verlegung. Die Holzstäbe werden einzeln in mühevoller Kleinarbeit verklebt. Wer das Wohnzimmer Parkett selbst verlegen möchte, sollte über ausreichend Wissen und Erfahrung verfügen.

Vor dem Verlegen muss auf dem Boden eine Trittschalldämmung aufgebracht werden. Das ist zum Beispiel ein Flies, welches auf dem Boden ausgerollt und auf dem anschließend das Parkett verlegt wird. Manche Hersteller kleben auf der Rückseite der Dielen eine Trittschalldämmung auf, was das Verlegen vereinfacht.

Ein Vorteil ist das schnelle Arbeiten, da die Parkett-Dielen größer sind als die Stäbe des Vollholzparketts. Die Dielen werden im Randbereich gekürzt und können dank dem Clip-System zügig verlegt werden. Da kein Kleber verwendet wird, ist auch keine Ruhezeit nötig. Verschiedene Hersteller bieten Parkett-Dielen für die schwimmende Verlegung mit Oberflächenversiegelung an. Somit ist der Boden nach dem Verlegen sofort begehbar, was ebenfalls Zeit und Arbeit erspart.

Ein Problem des Fertigparketts liegt darin, dass es schwer zu sanieren ist. Ausbessern ist aus verschiedenen Gründen schwierig. Die Nutzschicht ist sehr dünn, was bedeutet, dass es nicht so oft geschliffen werden kann wie Klebeparkett. Außerdem lassen sich einzelne Dielen nicht austauschen, da sie miteinander verbunden sind.

Parkett zum Kleben und schwimmend verlegen bieten verschiedene Vor- und Nachteile, die in nachfolgender Tabelle nochmals kurz dargestellt sind.

Firma Parkett schwimmend verlegen
  • sehr belastbar
  • leicht zu renovieren
  • für Fußbodenheizung geeignet
  • langlebig (bis zu 100 Jahre)
  • auch für Feuchträume geeignet
  • wird ohne Trittschalldämmung verlegt, da der Kleber diese Funktion übernimmt
  • teurer
  • aufwendige Verlegung
  • da ohne Versiegelung verlegt wird, ist es nicht sofort begehbar
  • einfach zu verlegen
  • preiswert
  • sofort begehbar
  • kann jederzeit entfernt werden (ideal für Mietwohnung)
  • nicht für Fußbodenheizung geeignet
  • nicht für Feuchträume geeignet

Das richtige Parkett wählen

Bei der Wahl des richtigen Parketts gilt es, einige Punkte zu berücksichtigen. Neben Fußbodenheizung und mechanische Belastung muss auch der Unterboden berücksichtigt werden, auf dem das Parkett verlegt wird. Auf Estrich können alle Arten von Parkett verlegt werden, wobei sich Estrich besonders für Klebeparkett eignet.

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Muss man ohne Estrich zurechtkommen, zum Beispiel bei einem Holzboden als Unterboden, ist die Entscheidung nicht mehr so leicht. Arbeitet der Unterboden, kann das Verlegen eines Klebeparketts schwierig werden, da der Unterboden stabil sein soll. In einem solchen Fall ist ein schwimmend verlegter Parkettboden die bessere Wahl.

Parkett für das Badezimmer

Parkettböden trifft man auch dort an, wo man für gewöhnlich Fliesen erwartet. Parkettböden für Fußbodenheizung für Küche und für Badezimmer sind nicht ungewöhnlich. Um Schutz vor der Feuchtigkeit zu gewährleisten, sollte hier nur Klebeparkett verwendet werden.

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Auch die Wahl des richtigen Holzes ist wichtig: Zur Auswahl stehen zum Beispiel Parkett Eiche, Nussbaum, Teak, Jatoba, Doussie und Merbau. Außerdem ist es wichtig, Fugen und Oberfläche ausreichend gegen Feuchtigkeit zu schützen. Ein Parkettboden Test verrät, welche Arten von Parkett geeignet sind.

Die Oberflächenbehandlung – Hartversiegeln oder mit Leinöl behandeln?

Denkt man an die Oberflächenbehandlung eines Parkettbodens, denkt man meistens an eine makellose glänzende Hartversiegelung. Die ist weit verbreitet, da sie eine robuste Oberfläche bietet. Bei vollflächig verklebtem Parkett mit Hartversiegelung lässt sich der Boden sogar mit Dampf reinigen.

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Es gibt noch andere Möglichkeiten. Eine Option ist das Ölen mit Kunstharzen, die nach dem Aushärten eine belastbare Oberfläche schaffen, die der des Siegellacks ähnlich ist. Wer die Oberfläche mit Leinöl behandeln möchte, muss nach dem Ölen den Boden wachsen, da Leinöl nicht aushärtet. Welche Variante besser ist, lässt sich pauschal nicht feststellen.

Hartversiegelung (Siegellack) Ölen/Wachsen
  • der Boden erhält eine Oberflächenversiegelung
  • die Lackschicht schützt das Holz vor Kratzer, Feuchtigkeit und Schmutz
  • verschiedene Glanzgrade verfügbar
  • Parkett lässt sich mit Dampf reinigen
  • Fehler lassen sich schwerer ausbessern
  • Holz ist versiegelt und atmet nicht
  • das Öl dringt tief in den Boden ein ohne ihn gänzlich zu versiegeln
  • das Holz kann weiter atmen
  • es gibt eine große Auswahl an Ölen
  • schützt den Boden nur bedingt vor Staub und Feuchtigkeit
  • es gibt keine Oberflächenversiegelung, was die Reinigung aufwendiger machen kann
  • die Oberfläche nur bedingt vor mechanischen Belastungen geschützt
  • je nach Art des Öls muss nachträglich gewachst werden

Parkett mit Fase

Reihen sich Massivholzstab an Massivholzstab, ohne dass dazwischen eine Rasierklinge Platz findet, dann spricht man von einem Parkett ohne Fase. Ist die Kante der Parkettstäbe hingegen leicht abgefräst, ergibt sich zwischen den einzelnen Stäben ein kleiner Spalt. Der technisch korrekte Ausdruck dafür ist Fase. Ob man sich für einen Parkettboden mit oder ohne Fase entscheidet, hat nicht nur optische Gründe.

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Vor- und Nachteile der Fase

  • beim Parkett mit Fase wird der Boden als Ganzes optisch aufgewertet
  • Fasen längsseitig oder breitseitig angeordnet betonen die betreffende Dielenreihe
  • umlaufende Fasen erzeugen eine 3D-Optik
  • in die Fase kann Schmutz eindringen, der sich schwer beseitigen lässt
  • das Muster kann unruhig wirken

Parkett verlegen – alles vom Profi oder DIY?

Noch vor dem Parkett Kaufen sollte man sich überlegen, ob man vom Profi das Parkett verlegen lassen soll oder ob man selbst zur Stichsäge greift. Die Entscheidung ist naturgemäß mit Kosten verbunden, aber noch von anderen Faktoren abhängig. Bei teuren Massivholzparkett sollte man den Profi rufen.

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Das vergleichsweise günstige Fertigparkett mit Klick-System ist einfacher zu verlegen und wird von vielen Heimwerkern bevorzugt. Trotz der einfachen Verlegung müssen dennoch grundlegende Kenntnisse im Heimwerken vorhanden sein. Ein Beispiel ist die korrekte Breite der Dehnfuge. Ohne Fuge kann sich der Parkettboden nicht ausdehnen und könnte beschädigt werden.

Parkett kaufen – wie gehe ich vor?

Wer sich Parkett kaufen möchte, findet in Baumärkten wie Obi, Hornbach, Bauhaus, Hagebau und Toom bieten viele Parkett Angebote ohne Sockelleiste. Hier gibt es immer wieder einen Parkett Sale, bei dem man im Geschäft vor Ort Parkett günstig kaufen oder im Online Shop bestellen kann. Mit etwas Glück kann man bei Ebay einen Restposten Parkett günstig kaufen. Allerdings sollte man zuvor die Kosten für den Versand prüfen.

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Damit der Parkett Sale lange Freude bereitet, lohnt es sich, auch das passende Zubehör zu kaufen, zum Beispiel Bodenschutzmatten für Bürodrehstuhl und Filzgleiter für Tisch und Stühle. Zubehör findet man zum Beispiel in Möbelhäuser wie Ikea, Poco, Tedox und Roller. Ein Blick in den Online Shop genügt.

Beim Parkett kaufen ist es wichtig, den Verschnitt zu berücksichtigen. Vor allem dann, wenn man Parkett günstig kaufen möchte und nach Restposten Ausschau hält. Das Problem dabei ist, dass bei Restposten oft keine Pakete nachgekauft werden können.

Tipp: Wer zu regulären Preisen kauft, sollte immer einen Preisvergleich machen. Dabei sollten auch die Preise für die Lieferung berücksichtigt werden, da der Verkäufer nicht automatisch die Kosten für den Versand trägt.

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